Der Anstieg der monatlichen Hypothekenzahlungen, wenn auch weniger stark als im Jahr 2023 (er stieg um 94 Euro gegenüber 2022), ist auf höhere Zinssätze zurückzuführen, nämlich den Euribor, der als Grundlage für die Berechnung der an die Bank zu zahlenden Rate dient.
Nach Angaben des Nationalen Statistikinstituts (INE) stieg der durchschnittliche Zinssatz für alle Immobilienkreditverträge im vergangenen Jahr auf 4,451 %, was einem Anstieg von 0,826 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Die gute Nachricht für die Familien ist, dass das Jahr 2025 eine Entlastung bei den Hypothekenzahlungen bringen dürfte, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) im vergangenen Sommer eine neue Phase der Senkung der Leitzinsen eingeleitet hat, die sich in diesem Jahr fortsetzen dürfte. Außerdem spiegeln die im vergangenen Jahr neu abgeschlossenen Verträge diese Realität bereits wider: Der durchschnittliche Zinssatz sank auf 3,771 % und damit um 0,205 Prozentpunkte im Vergleich zu den im Jahr 2023 abgeschlossenen Verträgen.
Aus den INE-Daten geht auch hervor, dass das durchschnittliche Kapital, das der Bank geschuldet wird, um etwa dreitausend Euro gestiegen ist und die 66,5 Tausend Euro pro bestehendem Bausparvertrag übersteigt.